SOLARE WÄRME: Solarthermie-Jahrbuch 2026
Das Jahrbuch „Solare Wärme 2026“ ist erschienen. Auf 116 Seiten zeigt die Publikation, wie Solarthermieanlagen zur Wärmewende beitragen – im Eigenheim, in Wärmenetzen und in der Industrie. Das Jahrbuch stellt aktuelle Technologien, Anwendungen und Markttrends vor und macht deutlich: Ohne Solarthermie wird eine nachhaltige Wärmeversorgung kaum gelingen.
Zum zweiten Mal ist das Solarthermie-Jahrbuch im Gentner-Verlag erschienen. Die Rollen unseres „Urheber-Teams“ (2019-2023) sind neu verteilt: Joachim Berner ist Chefredakteur. Detlef Koenemann, Jens Peter Meyer und ich liefern Beiträge zu.
Meine Beträge im diesjährigen Jahrbuch:
Attraktion im Wohngebiet
In Wernigerode im Harz hat das kommunale Wohnungsunternehmen ein solar versorgtes Mehrfamilienhaus gebaut. Die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode will damit ein Zeichen für klimaschonendes solares Bauen setzen.
Öko+sozial bauen
Die Tübinger Nestbau AG hat sich das gemeinwohlorientierte Bauen und Vermieten auf die Fahnen geschrieben. Zwei Gebäude mit Sonnenhaus-Energiekonzept zeigen den sozialen und ökologischen Charakter.
Sonne hat Vorrang
Im niedersächsischen Steyerberg hat die Genossenschaft BürgerEnergie Steyerberg Fernwärme viel Durchhaltevermögen bewiesen, um ihr Wärmenetzprojekt zum Abschluss zu bringen. Der Technologiemix ist vermutlich einzigartig.
Fernwärme vergrünen
Die Stadtwerke Lübeck haben eine „innovative Kraft-Wärme-Kopplungsanlage“ (iKWK) errichtet. Eine Solarthermie-Großanlage liefert den geforderten regenerativen Anteil an der Wärmeerzeugung.
Viele Funktionen von Solarwärme-Anlagen
Solarthermieanlagen haben sich in den vergangenen Jahren technologisch stark weiterentwickelt. Moderne Systeme arbeiten effizienter, lassen sich flexibler integrieren und eröffnen neue Einsatzmöglichkeiten. So entlasten sie Wärmepumpen insbesondere in den Sommermonaten und übernehmen die Warmwasserbereitung effizient. In hybriden Energiesystemen trägt die Solarthermie dazu bei, Stromnetze robuster zu machen und Lastspitzen zu reduzieren.
Auch neue Technologien wie photovoltaisch-thermische Hybridkollektoren (PVT) gewinnen an Bedeutung. Sie erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme und erhöhen damit die Flächeneffizienz. Große Solarthermie-Freilandanlagen speisen erneuerbare Wärme in kommunale und ländliche Wärmenetze ein. In der Industrie können konzentrierende solarthermische Systeme fossile Energieträger ersetzen und Prozesswärme klimafreundlich bereitstellen.
Das Jahrbuch „Solare Wärme 2026“ beleuchtet diese Entwicklungen anhand konkreter Beispiele und ordnet sie fachlich ein. Die Publikation bietet Orientierung in einem sich wandelnden Energiemarkt und richtet sich an Fachleute aus Planung, Handwerk, Energieversorgung, Industrie und Politik ebenso wie an interessierte Bauherren und Betreiber.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie unterschiedliche erneuerbare Technologien sinnvoll zusammenwirken können. Denn in einer nachhaltigen Energiewelt geht es nicht mehr allein darum, welche Technologien eingesetzt werden, sondern wie sie effizient kombiniert werden.
Das Jahrbuch „Solare Wärme 2026“ ist zum Preis von Euro 14,95 als Printausgabe oder PDF erhältlich.
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