Der Speicher steht – Pressegespräch zum ersten Mehrfamilien-Sonnenhaus in Regensburg

Das Aufstellen eines Wärmespeichers für ein Sonnenhaus mitzuerleben, ist immer ein besonderes Erlebnis. Im November war es mal wieder soweit. In Regensburg wurde der fast fünf Meter hohe Wärmespeicher von Jenni Energietechnik in den Rohbau des Mehrfamilien-Sonnenhauses eingebracht. Für Martin Bauer und Christian Piwonka, Geschäftsführer von Lebensraum³, habe ich das Pressegespräch zu dem Termin organisiert. Eine schöne Aufgabe!

Das Gebäude mit fünf Mietwohnungen soll zu rund der Hälfte solar beheizt werden. Die Wärme von 40 Quadratmetern Solarkollektoren wird in dem Stahltank mit 9.400 Liter Fassungsvermögen zwischengespeichert. Mit dem solaren Heizkonzept können jedes Jahr rund drei Tonnen CO2 eingespart werden. Jürgen Huber, 3. Bürgermeister der Stadt Regensburg, nahm an dem Pressegespräch teil und lobte das innovative Bauvorhaben: „Wir reden fast ausschließlich über Strom und Photovoltaik auf dem Dach. Sie zeigen, dass es auch mit anderen Technologien geht. (…) Ich finde es toll und beeindruckend! Wir müssen uns selber schlau machen und die Lösungen umsetzen“. 

Auf die originelle Idee, den Speicher mit einer „Riesenbierdose“ zu vergleichen, kam Daniel Steffen, Autor für die Mittelbayerische Zeitung (MZ), nachzulesen in seinem Bericht in der MZ vom 16.11.19.

Trend zum Mehrfamilien-Sonnenhaus hält an

Auch die Donaupost war vor Ort und berichtete. Hierzu ist zu ergänzen, dass es nicht das erste Sonnenhaus in Regensburg ist. Seit 2005 lebt Familie Lehner in ihrem 100%-Sonnenhaus. Das ist jedoch ein Einfamilienhaus, und nun wird das erste Mehrfamilien-Sonnenhaus in Regensburg gebaut. Das spiegelt einen Trend wider. Anstelle von Einfamilienhäusern werden immer mehr weitgehend solar beheizte Gebäude mit mehreren Wohnungen gebaut. Mehr dazu in der Jahresabschluss-Pressemitteilung des Sonnenhaus-Instituts.

Wer einmal einen Wärmespeicher schweben sehen will, kann dies in dem sehr gelungenenBeitrag des lokalen Fernsehsenders tv aktuell tun.

Alle Infos zum Bauvorhaben mit technischen Daten gibt es in der Pressemitteilung zum Speicherstellen des Sonnenhaus-Instituts.

Lebensraum³, die das Bauvorhaben geplant haben und begleiten, dokumentieren den Baufortschritt übrigens auf Instagram. Auch beim Sonnenhaus-Institut werden wir über die wichtigsten weiteren Etappen wie die Kollektormontage berichten.

Fotos vom Speicherstellen gibt es auf Facebook, Posting vom 13.11.19: www.facebook.com/sonnenhaus.institut. Hier eine kleine Auswahl (Copyright alle Fotos: Ina Röpcke)